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Friday, March 9, 2012

Carefree Childhood


Two years later after Edith was born, Anton Fritz Funk  entered the world. The new heir would one day step into his father's footsteps, and make everything what the parents and grandparents had built up, even more beautiful and better.
But it turned out quite differently
The two children, Edith, and Fritz had a carefree childhood. Actually there were three children who were inseparable. Cousin Ernie was either with the siblings in the hotel, or they were at Erni‘s home  in Giesshübel. In In the off season in winter, the puppet theater was set  up; Gisela had brought with her enormous many matching scenes and figures from England .
Aunt Lotte, who was an actress  in her heydays, participated with enthusiasm in the puppetry.
She had an incredibly thick dachshund. She strapped a leather belt around his waist with wheels so that he could move . Although the animal was so fat, she called on it constantly to still swallow down some more little bites. Except for the puppet theater she was not  acting anymore, but she had kept the laurel wreath from  better days,. She liked to cook. If a recipe like stew called for laurels as a spice, she plucked a few bay leaves from her wreath and gave them into the dish.
The family spent the holidays on the Baltic Sea in Graal or in  the Mediterranean, in Grado.
On the Baltic Sea there was a shop, in which the children were allowed to browse and buy something. Hans had agreed in advance with the owner of the shop, what children were allowed to buy. He painted or wrote objects on a sheet of paper and folded it. The children could now draw on the paper like a deck of cards. When the children recognized the object, they could buy it with their "paper money" and take it home.


Graal

Zwei Jahre später kam Anton Fritz Funk zur Welt.

Der neue Erbe würde einmal in die Fußstapfen seines Vaters steigen, und alles, was die Eltern und Großeltern aufgebaut hatten, noch schöner und besser machen.

Aber es kam ganz anders.

Die beiden Kinder Edith und Fritz hatten eine unbeschwerte Kindheit. Eigentlich waren es drei Kinder, die unzertrennlich waren. Cousine Erni war entweder bei den Geschwistern im Hotel, oder sie waren bei Erni in Giesshübel.

In der Nebensaison im Winter wurde das Marionettentheater aufgestellt; Gisela hatte enorm viele dazu passende Kulissen und Figuren aus England mitgebracht. Tante Lotte, die in ihrer Glanzzeit Schauspielerin war, beteiligte sich mit Begeisterung an dem Puppenspiel.

Sie besaß einen ungeheuer dicken Dackel, dem sie einen Lederriemen mit Rollen um den Bauch schnallte, damit er sich weiterbewegen konnte. Obwohl das Tier so fett war, forderte sie es ununterbrochen auf, doch noch ein kleines Häppchen hinunter zu schlucken.

Außer beim Marionettentheater schauspielerte sie nicht mehr, aber den Lorbeerkranz aus besseren Tagen hatte sie aufgehoben. Sie kochte gerne. Wenn ein Rezept wie Beuschel Lorbeeren als Gewürz verlangte, zupfte sie ein paar Lorbeerblätter aus ihrem Kranz und gab sie in die Speise.

Die Familie verbrachte die Ferien an der Ostsee oder in Grado am Mittelmeer

An der Ostsee gab es ein Geschäft, in welchem die Kinder einkaufen durften. Hans hatte vorher mit dem Besitzer des Geschäftes vereinbart, was die Kinder kaufen durften. Er malte oder schrieb Gegenstände auf ein Blatt Papier und faltete es. Die Kinder durften nun an den Papieren ziehen wie an einem Deck Karten. Dann liefen sie damit zum Geschäft. Wenn sie den Gegenstand erkannten, durften sie ihn mit dem „Papiergeld” einlösen und mit nach Hause nehmen.        

Tuesday, March 6, 2012

Efficient Gisela

1914, when Gisela was eighteen years of age, she gave birth to my mother Edith. Despite loosing a big chunk of his estates, grandfather Anger gave Edith a nice little villa in Neurohlau as a gift for baptism.


Karoline Anger,  Baby Edith , Gisela, Anna Funk

Mausi (Edith Funk)


Gisela became an efficient partner in the hotel business.  Right in the early morning she went with chef- cook Fritz, called Uncle Pips, buying  fresh fruits, salads, vegetables, flowers and everything else what was fresh on the market.
Asparagus and special flowers llike orchids, carnations or roses  were flown in from Nice.
Later, when the dining rooms opened, she sat on an elevated podium and had one last check at the food , before the waiters rushed into the hall to serve the meal to their guests. Uncle Pips put together several menus: cold plates, chicken in aspic, pates, lobster, caviar, oysters, tongue, smoked salmon,  steaks, roast pork, beef -or pork-olives, „Rehrücken“,“Tafelspitz“ with horseradish, casseroles, various sauces and mayonnaises were not missing.
Before the meal you could order a soup in a cup with anchovy bread, for dessert different  creams, wine jelly, tutti frutti and cakes. 
Uncle Pip's specialty was baked ice cream. And of course a selection of the best wines, liquors, foreign and domestic beers at every meal were included.
 
Onkel Pips



Hotel staff app.1918



Festive Dinner app 1920


Gisela war achtzehn Jahre alt, als sie meine Mutter Edith 1914 zur Welt brachte. Großvater Anger schenkte Edith zu ihrer Taufe eine kleine Villa in Neurohlau.
 
Gisela wächst in den Hotelbetrieb hinein. Gleich in der Früh fährt sie auf den Markt und kauft mit Onkel Fritz, Onkel Pips genannt, frisches Obst, Salat, Gemüse, Blumen  und was es  sonst noch alles frisch auf dem Markt gibt, ein.
Spargel wird von Nizza eingeflogen.
Später dann, wenn die Speisesäle geöffnet werden, sitzt sie auf einem erhöhten Podium  bei einer Flügeltüre die sich zwischen dem Kücheneingang und dem ersten Speisesall befindet und überwacht alles: wie sich der Speisesaal füllt oder leert, ob die Kellner auch nett und adrett angezogen sind. Jeder Keller, der aus der Küche kommt, reicht ihr einen Zettel mit seinem Namen und den Speisen, die er gerade aus der Küche balanciert. Sie wirft noch einen letzten routinierten  Blick auf das Essen, dann eilen sie in den  Saal, um die Mahlzeit ihren  Gästen zu servieren.
Onkel Pips stellte mehrere Menues zusammen, kalte Pastete, Geflügel in Gelee, Rehrücken und andere Arten, Kaviar, Austern, Zunge, verschiedene Mayonnaisen und geräucherter Lachs durften nicht fehlen.
Vor dem Essen gab es Bouillon in Tassen mit Sardellenbrötchen, als Dessert wurden die verschiedensten Cremes, Weingelle, tutti Frutti und auflauf angeboten.
 
Onkel Pips Spezialität war gebackenes Eis. Selbstverständlich gehörten die erlesendsten Weine , Liköre, ausländische und inländische Biersorten zu jeder Mahlzeit.